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Durch Neuromarketing und Neurodesign Stellenanzeigen optimieren

Neurodesign in Stellenanzeigen

Inhalt

Aktivieren Sie Vorstellungskräfte!

Vorstellungskräfte aktivieren und unbewusste Prozesse steuern, um den Bewerber-Rücklauf zu erhöhen Stellenanzeigen werden zumeist kühl und sachlich formuliert und monoton gestaltet. Man setzt auf die Vernunftentscheidung, darauf, dass sich ein Bewerber findet, der die passenden Qualifikationen mitbringt und meint, dass dieser seine Entscheidung nach rein rationalen Erwägungen trifft. 

Tatsächlich aber wird die Entscheidung für oder gegen eine Vakanz vom potenziellen Bewerber nicht allein aus Vernunftgründen getroffen. Wie so oft im Leben spielen Emotionen und unbewusste Impulse eine weitaus entscheidendere Rolle.

Wie lassen sich diese Erkenntnisse aus Hirnforschung und Neuromarketing für die erfolgreiche Schaltung von Stellenanzeigen nutzen? Wie erhöhen Sie Ihren Bewerber-Rücklauf, indem Sie unbewusste Entscheidungen potenzieller Stellenbewerber positiv beeinflussen? Der folgende Artikel gibt einen ersten Überblick

Was ist Neuromarketing und was leistet es für die Schaltung von Stellenanzeigen?

Neuromarketing befasst sich mit verschiedenen Käufertypen und der Frage, wie unbewusste Prozesse unser Kaufverhalten beeinflussen. Nach welchen Kriterien wählen wir aus einer Fülle von Angeboten unseren Favoriten aus?

 

Von einem vernunftbegabten Wesen sollte man annehmen, dass es sich für ein Produkt entscheidet, das die beste Qualität zu einem angemessenen Preis bietet. Doch weit gefehlt. Denn Kaufentscheidungen basieren nicht auf rein rationalen Überlegungen. Den letzten Anstoß gibt nicht die Ratio, sondern eine komplexe Gemengelage aus Information, Emotion und der durch das zentrale Nervensystem (ZNS) gesteuerten körperlichen Aktivität.

 

Mögen wir uns also auch selbst in einem gänzlich anderen Lichte betrachten. In der Regel kaufen wir Produkte nicht nur deshalb, weil wir sie brauchen und/oder sie einen bestimmten Zweck erfüllen. Stattdessen assoziieren wir unbewusste Vorstellungen damit.

 

So wissen wir zwar, dass das Toilettenpapier mit Tannenduft unser Leben nicht wirklich verbessert und seinen Preis nicht unbedingt wert ist. Doch allein die Vorstellung, die Verpackung und Design inklusive Duft in uns auslösen, kann den Kaufanreiz stärken. Denn ohne es zu merken, sind es eben jene Vorstellungen, die Körper und Nervensystem so stimulieren, dass wir gar nicht anders können, als diese körperliche Erregung in aktives Handeln zu überführen.

 

Kurz und gut: Nicht blasse Information lenkt unsere Entscheidungen, sondern vielfarbige Emotion, die bestimmte Vorstellungen aktiviert. Und diese spannende Tatsache lässt sich auf alle erdenklichen Bereiche übertragen. Denn so sehr wir uns als Menschen auch um Sachlichkeit und Aufklärung bemühen – letztlich können wir gar nicht anders, als unseren Emotionen zu folgen.

Marketing und Stellenanzeigen – Lässt sich das überhaupt vergleichen?

Lassen sich aber Erkenntnisse aus dem Neuromarketing wirklich für die erfolgreiche Schaltung von Stellenanzeigen nutzen? Sollen Sie deren Gestaltung nunmehr von der Personalabteilung ins Marketing verlagern? Müssen Ihre Stellenanzeigen frohe Botschaften vermitteln und nach Veilchen duften, damit Sie geeignete Bewerber finden?

Schön, aber irgendwie auch erschreckend, wenn es so einfach wäre. Was wir aus dem Neuromarketing lernen können, lässt sich nicht 1:1 auf die Personalbeschaffung übertragen. Es wäre fatal, würden Sie Ihren Wunschkandidaten nun in grellen Werbebotschaften vermitteln, warum es sich lohnt, für Sie zu arbeiten.

 

Es geht also nicht darum, mit einer Stellenanzeige Begehrlichkeiten zu wecken. Sinn und Zweck der Übung ist es, die Vorstellungskraft des Bewerbers anzuregen, ihm zu zeigen, wofür Ihr Unternehmen steht – auf der affirmativen Ebene.

 

 

Denn letztlich ist die Sache doch einfach zu verstehen: Wenn Sie die Wahl haben zwischen zwei einander ähnelnden Produkten, für welches entscheiden Sie sich dann? Gewiss für jenes, das in Ihnen eine spontane Zustimmung auslöst. Und eben dieses Wissen sollten Sie für die Gestaltung von Stellenanzeigen nutzen.

Neurodesign in Stellenanzeigen und Aktivationsniveu – Ein vielversprechendes Duo ebnet den Weg zum Wunschbewerber

Es wäre sicher wünschenswert, würde Ihre Anzeige auch ohne einen erheblichen gestalterischen Aufwand auf Gegenliebe stoßen. Die Erfahrung aber zeigt: Viele Bewerber fühlen sich im Einerlei der Anzeigenblätter und Stellenbörsen orientierungslos. Sie lesen hier und blättern dort, aber letztlich wissen sie nicht so recht, wie und wofür sie sich entscheiden sollen. Das verwundert nicht, wenn man sich das gestalterische und häufig leider auch inhaltliche Einerlei von Stellenanzeigen vor Augen führt. Lesen Sie hierzu auch gern unseren Beitrag: Stellenanzeigen schreiben lassen.

 

Damit ein Interessent tatsächlich den Entschluss fasst, sich auf Ihre Vakanz zu bewerben, müssen Sie seine innere Bereitschaft fördern, sich damit zu befassen. Dies gelingt am einfachsten, wenn Ihre Stellenanzeige das adäquate Aktivationsniveau im Bewerber auslöst. Es kommt dann zu körperlichen Reaktionen, die als angenehm empfunden werden – wie ein anregender Energieschub. Der Bewerber nimmt dies unbewusst wahr und überträgt diese Empfindung auf Ihre Stellenanzeige und Ihr Unternehmen. Dies wiederum steigert seinen Entschluss, sich bei Ihnen zu bewerben.

 

Klingt abenteuerlich? Dann vergegenwärtigen Sie sich bitte: All unsere Aktionen und Reaktionen, unser Handeln, Denken und Fühlen werden letztlich vom zentralen Nervensystem (ZNS) gesteuert. Schon die Vorstellung, in eine Zitrone zu beißen, regt die Speichelbildung an. Und sobald wir nur daran denken, einen Hammer in die Hand zu nehmen, spannen sich die ersten Muskeln an.

 

Damit wir uns dann aber tatsächlich aufschwingen, um die Sache zum Abschluss zu bringen, braucht es einen Anreiz, der im Marketing als „Mehrwert“ bezeichnet wird. Dieser ist mit einer Emotion verknüpft, die das limbische System aktiviert.

 

Einfach gesagt: Es ist gut, eine Arbeit zu haben und sich seinen Lebensunterhalt selbst verdienen zu können. Noch besser ist es, sich im Unternehmen auch menschlich gut aufgehoben zu fühlen.

 

Letztlich müssen Ihre Stellenanzeigen also

 

  1. die Vorstellungskräfte und damit das ZNS eines Interessenten aktivieren.
  2. auf subtile Weise emotionale Botschaften übermitteln, die im limbischen System positiv verarbeitet werden

Was leistet Neurodesign für die Gestaltung von Stellenanzeigen?

Farben, Schriftarten, Linienführungen, Akzente, Störer, Logos, Bilder – jedes i-Tüpfelchen, das im Design verwendet wird, trägt idealerweise zur emotionalen und aktivierenden Kundenansprache bei. Nicht anders verhält es sich in der Gestaltung von Stellenanzeigen. Die perfekte Stellenanzeige vermittelt dem Wunschbewerber ein Bild, mit dem er sich voll und ganz identifizieren kann. Sie aktiviert seine Vorstellungskraft, indem sie ihn zu positiven Erwartungen anregt:

  1. Was wäre, wenn ich diese Stelle annehme?
  2. Wie würde sich mein Leben dadurch verändern?
  3. Wo sehe ich mich im Unternehmen, in der Belegschaft, im Team?

Das sind die entscheidenden Fragen, auf die eine kluge Gestaltung von Stellenanzeigen subtil antwortet. Faktisch ist diese Erkenntnis in der Gestaltung von Stellenanzeigen bisher aber kaum zu verorten. Denn mal ehrlich: Stellenanzeigen zeichnen sich in der Regel durch eine ebenso lieblose Gestaltung wie durch das langweilige Aneinanderreihen von Textbausteinen aus. Mit den bekannten vernichtenden Ergebnissen: Viele Vakanzen bleiben über Monate unbesetzt, obwohl der Markt noch genügend talentierte Fachkräfte vorzuweisen hat.

Wäre es nicht klug und sinnvoll, dies zu ändern? Wäre es nicht enorm hilfreich, das Potenzial Ihrer Stellenanzeigen komplett auszuschöpfen, indem Sie auf die Erkenntnisse von Neuromarketing und Neurodesign zurückgreifen?

Vom Saulus zum Paulus in der Anzeigengestaltung? Besser nicht!

Interesse wecken, die Vorstellungskräfte anregen, den Wunsch entstehen lassen, Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen zu werden – das sind die vorrangigen Ziele einer klugen Anzeigengestaltung. Doch wie stets, wenn sich neue Erkenntnisse durchsetzen, kommt es anfänglich auch zu Übertreibungen.

 

Da schwingt dann die Fleischereifachverkäuferin im Bikini eine Keule über den Ladentisch. Oder ein für seine konservativen Werte bekanntes Unternehmen überschlägt sich darin, eine hippe Jugendsprache zu verwenden, die es so nur in den Köpfen von Erwachsenen gibt.

 

Sie müssen nicht vom Saulus zum Paulus werden, um Bewerber zu überzeugen. Denn noch einmal: Es geht an dieser Stelle nicht darum, wilde Fantasien anzuregen, sondern Vorstellungskräfte, die zu einer positiven Bewertung der Stellenanzeige führen. Oder, wie es der StellenanzeigenSpezialist Joachim Ciliox formuliert:

 

„Gute Anzeigen bringen das Herz in Wallung, aber das Blut nicht zum Überkochen. Schlechte Anzeigen signalisieren dem Hirn, dass es hier vielleicht nicht an einem Risiko, ganz sicher aber an Langeweile sterben wird.“

 

Die Gestaltung von Stellenanzeigen ist immer eine Gratwanderung. Sie beginnt nicht mit dem Wunsch, Aufmerksamkeit um jeden Preis zu erzeugen, sondern resultiert aus der Zusammenführung von Werten, für die Ihr Unternehmen steht, und den Assoziationen, die sie im Bewerber anregt.

 

Für die Gestaltung gilt dabei der gute alte Grundsatz: Show, don’t tell! (Zeigen, nicht erklären.) Wählen Sie Farben, Bilder, Grafiken aus, die positive Emotionen wecken. Zeigen Sie in einem Bild, wie es sich anfühlt, Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen zu sein. Verwenden Sie Farben und grafische Elemente, die anregend wirken und einen auffordernden Charakter haben.

 

Verzichten Sie dabei jedoch auf Übertreibungen oder eine Dramaturgie, die so gar nicht zu Ihrem Unternehmen passen will. Man muss nicht „hip“ sein, um zu lächeln, und nicht „konservativ“, um eine gewisse Ernsthaftigkeit zu transportieren. Last but not least geht es auch und gerade bei der Vermittlung positiver Botschaften um Authentizität und Glaubwürdigkeit.

Durch Adäquate Anzeigengestaltung Wunschkandidaten erreichen und aktivieren

Fassen wir das Gesagte zusammen, so ergeben sich aus Sicht von Neuromarketing und Neurodesign folgende Anforderungen an die Gestaltung von Stellenanzeigen:

 

Nehmen Sie sich Zeit, um herauszufinden, wie Sie sich Ihren Wunschkandidaten vorstellen. Denken Sie dabei an seine Qualifikationen, aber auch an seine menschlichen Eigenschaften. Wer passt am besten zu Ihrem Unternehmen? Wer würde sich dort wohlfühlen, auch wenn Sie keine Traumgehälter zahlen können?

 

Für welche Werte, Ideen, Produkte, Qualitäten steht Ihr Unternehmen? Wie lassen sich diese anschaulich vermitteln?

 

Welche Farben, Schrifttypen, Formen eignen sich für die Gestaltung Ihrer Anzeige? Beschäftigen Sie sich – falls noch nicht geschehen – insbesondere auch mit der Wirkung von Farben und räumlichen Anordnungen auf die menschliche Wahrnehmung.

 

Welche positiven Assoziationen und Erwartungen wollen Sie mit Ihrer Anzeige wecken?

 

Wie heben Sie Ihre Anzeige vom Umfeld ab, sodass sie Aufmerksamkeit und die innere Bereitschaft weckt, sich intensiv mit der Vakanz zu befassen?

 

Für einen Laien ist die Gestaltung von Stellenanzeigen ein entsprechend schwieriges Unterfangen. Wir von Personalturm nehmen auf Wunsch daher gern eine Prüfung Ihrer Stellenanzeigen vor und teilen Ihnen mit, ob und wo wir Optimierungsbedarf sehen. Alternativ erstellen wir Ihnen attraktive Layouts, mit denen sich Ihre Stellenanzeigen bereits angenehm vom üblichen Einerlei abheben.

 

Gern empfehlen wir Ihnen zudem unseren Kooperationspartner, Joachim Ciliox, der der als Grafiker und Neurodesigner bereits im dritten Jahrzehnt erfolgreich Stellenanzeigen gestaltet und optimiert. Als unser Kunde profitieren Sie in jeder Hinsicht von dieser Kooperation, da grafische Gestaltung, inhaltliche Optimierung und die erfolgreiche Schaltung Ihrer Stellenanzeigen im Multipostingverfahren wirkungsvoll aufeinander abgestimmt sind.