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Recruiting

LinkedIn Stellenanzeige Kosten

Personalturm Redaktion
13. July 2020
7 Min. Lesezeit
LinkedIn Stellenanzeige Kosten

LinkedIn Stellenanzeige Kosten und Leistungen

LinkedIn ist das weltweit größte berufliche Netzwerk und damit keine klassische Jobbörse. Im Gegensatz zum Konkurrenten Xing ist es sehr international ausgerichtet. Besonders für das Recruiting von Top Managern hat das Netzwerk große internationale Relevanz. Es gilt als Karrierenetzwerk zum Knüpfen neuer beruflicher Kontakte und zum Auf- und Ausbau des eigenen beruflichen Netzwerks. LinkedIn zählt in 190 Ländern und Regionen weltweit 660 Millionen Mitglieder, in Europa allein fast ein Drittel davon. Die Plattform ist seit 2003 auf dem Markt und wurde Ende 2016 von Microsoft übernommen.

Beim Thema Stellenanzeigen macht LinkedIn sich das große Social Network zu Nutze. Stellenanzeigen werden potenziellen Kandidaten direkt im eigenen Feed unter der Rubrik „Jobs, die Sie vielleicht interessieren“ vorgeschlagen. Jobsuchende LinkedIn-Mitglieder können selbstverständlich auch eigenständig nach Jobs suchen. Bewerbungen sind direkt über LinkedIn selbst möglich und die Plattform bietet ein eigenes Bewerbermanagementsystem. Bewerbungen können geprüft und verwaltet werden, der Kontakt zu Bewerbern kann komplett über LinkedIn ablaufen und Profile können mit dem Team geteilt werden. Über Unternehmensprofile haben Arbeitgeber die Möglichkeit, das eigene Unternehmen, die Prozesse und die Unternehmenskultur vorzustellen. Employer Branding ist also auch bei LinkedIn ein wichtiges Thema. Hier wird insgesamt schnell klar, dass LinkedIn den gesamten Recruitingprozess auf der eigenen Plattform halten möchte.

Die Abrechnung erfolgt über die Pay-per-Click-Methode. Was eine Stellenanzeige bei LinkedIn kosten kann, erfahren Sie hier.

Was wird eine Monster Stellenanzeige kosten?

LinkedIn rechnet nach dem PPC-Modell ab. Diese Art der Abrechnung ist aus dem Marketing bekannt. Kunden zahlen anstatt von einem Festpreis nur dann, wenn die Anzeige auch wirklich geklickt wurde. Jeder Klick kostet also Geld. Dieser Klickpreis ist bei LinkedIn laut eigenen Angaben nicht genau vorhersehbar. Er ändert sich täglich, da er unter anderem abhängig ist vom Ort, der Jobbezeichnung und der Konkurrenz. Die Plattform macht auch keine Angaben zu ungefähren Eingrenzungen des Klickpreises. Den Preis sieht man letztendlich erst, wenn die Anzeige bei LinkedIn online ist.

Kunden können aber zwischen einem Tagesbudget und einem Gesamtbudget wählen. Beim Tagesbudget wird ein Preis pro Tag festgelegt, der maximal gezahlt werden soll. Das können beispielsweise 500 Euro sein, aber auch 5000 Euro. Die Wahl wird ganz dem Kunden überlassen. Sobald dieses Budget aufgebraucht ist, wird die Anzeige deaktiviert. Sie wird aber am nächsten Tag wieder freigeschaltet. Deaktiviert der Kunde die Anzeige nicht endgültig selbst, läuft sie bis zu 6 Monate weiter. Danach wird sie von LinkedIn als geschlossen markiert.

Alternativ kann man ein Gesamtbudget pro Anzeige festlegen. Auch hier ist es dem Kunden überlassen, ob er sich beispielsweise für 400 Euro oder für 1000 Euro entscheidet. Ist das Budget aufgebraucht, wird die Anzeige deaktiviert und kann bei Bedarf manuell wieder aktiviert werden, wenn ein neues Budget festgelegt wird.

Wichtig zu wissen ist aber: Nach eigenen Angaben von LinkedIn werden Anzeigen mit einem höheren Budget öfter im Feed gezeigt oder als Mail an potenzielle Kandidaten gesendet. Wer mehr zahlt, hat hier also bessere Chancen auf Klicks und Bewerbungen.

Welche Leistungen bietet LinkedIn?

Besonders wichtig ist bei LinkedIn das große Netzwerk. Hier werden Jobs direkt den passenden Kandidaten vorgeschlagen. Es ist also nicht zwangsläufig notwendig, dass Jobsuchende aktiv nach den Stellenanzeigen suchen. Viele Mitglieder sind offen für neue Angebote, weshalb Stellenanzeigen hier genau bei der richtigen und auch aktiven Zielgruppe ankommen. Wichtig ist auch, dass die Jobangebote auf das Feature „Google for Jobs“ optimiert sind. Um ganz oben in der Suche angezeigt zu werden, müssen Stellenanzeigen es nämlich erst einmal in das Google-eigene Kästchen schaffen. Da Kunden ein Gesamtbudget für ihre Kampagne festlegen können, sind die Kosten sehr skalierbar und können komplett selbst bestimmt werden. Auch wenn die Erfolge bei niedrigerem Budget vielleicht etwas schwieriger zu erzielen sind.

Employer Branding ist für LinkedIn ebenfalls ein wichtiger Punkt. Durch Unternehmensprofile können Arbeitgeber sich den potenziellen Kandidaten präsentieren, die eigene Arbeitgebermarke stärken und einen Blick hinter die Kulissen des Arbeitsalltages geben. Auch die Möglichkeit der Interaktion mit Bewerbern ist gegeben, da Unternehmen bei LinkedIn beispielsweise interessante Artikel posten können.

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Häufig gestellte Fragen

Wie werden LinkedIn Stellenanzeigen abgerechnet?
LinkedIn nutzt in der Regel ein Pay-per-Click-Modell. Sie zahlen also nicht pauschal, sondern pro Klick auf die Anzeige. Die tatsächlichen Klickkosten können je nach Wettbewerb und Zielgruppe variieren.
Kann ich bei LinkedIn ein Tagesbudget oder ein Gesamtbudget festlegen?
Ja, Sie können ein Tagesbudget definieren, das pro Tag maximal ausgegeben wird. Alternativ legen Sie ein Gesamtbudget pro Anzeige fest, das nach Verbrauch zur Deaktivierung der Anzeige führt. Beide Varianten geben Ihnen Kostenkontrolle und Skalierbarkeit.
Wovon hängt der Klickpreis bei LinkedIn ab?
Der Klickpreis ist nicht fix und kann sich täglich ändern. Einfluss haben unter anderem Standort, Jobbezeichnung und die Konkurrenz um ähnliche Zielgruppen. Den konkreten Preis sehen Sie letztlich im laufenden Setup bzw. nach Start der Anzeige.
Welche Vorteile bieten LinkedIn Stellenanzeigen gegenüber klassischen Jobbörsen?
Stellen werden passenden Kandidaten häufig direkt im Feed vorgeschlagen, auch ohne aktive Jobsuche. Zudem unterstützt LinkedIn den Prozess mit Bewerbermanagement-Funktionen und Unternehmensprofilen. Das stärkt gleichzeitig Reichweite und Employer Branding.
Warum kann ein höheres Budget die Performance verbessern?
Laut LinkedIn werden Anzeigen mit höherem Budget tendenziell häufiger ausgespielt, etwa im Feed oder per Nachricht an potenzielle Kandidaten. Dadurch steigen Sichtbarkeit, Klickchancen und potenziell auch Bewerbungen. Ein höheres Budget ersetzt aber nicht eine gute Zielgruppenauswahl und Anzeige.

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