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Recruiting

Erhalten Sie mehr qualifizierte Bewerbungen durch die Wahl des perfekten Stellentitels

Personalturm Redaktion
28. October 2020
5 Min. Lesezeit
Erhalten Sie mehr qualifizierte Bewerbungen durch die Wahl des perfekten Stellentitels

Warum es so wichtig ist, einen passenden Jobtitel zu wählen

Bei Stellenanzeigen, die Sie online schalten, ist der Jobtitel ausschlaggebend dafür, ob Ihre Stellenanzeige von Bewerbern gefunden wird. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich vor Aufgabe der Stellenanzeige Gedanken um den für die zu besetzende Stelle perfekten Jobtitel machen. Stellen Sie sich dabei die Frage, nach welchen Begriffen potenziell passende Kräfte suchen würden. Bedenken Sie außerdem, dass sich Ihre Wunschkandidaten in dem von Ihnen gewählten Jobtitel wiederfinden und sich mit der Position identifizieren können sollten. Denn ansonsten kann es Ihnen passieren, dass Bewerber, die sich fachlich und persönlich durchaus sehr gut für die Besetzungen Position eignen, sich nicht ausgesprochen fühlen und von einer Bewerbung absehen. Die Wahl eines perfekten Jobtitels kann somit dafür sorgen, dass Sie mehr qualifizierte Bewerbungen erhalten.

9 Tipps für den perfekten Jobtitel

Auf der Suche nach dem perfekten Jobtitel gibt es einiges zu beachten. Wir haben 9 hilfreiche Tipps für Sie zusammengestellt, damit es Ihnen in Zukunft leichter gelingt, sich für einen prägnanten Jobtitel in Ihrer Stellenanzeige zu entscheiden, der mehr interessante Bewerber anzieht.

Eindeutig

Der perfekte Jobtitel für Ihre Stellenanzeige sollte so eindeutig wie möglich wiedergeben, wen Sie suchen. Hilfreich kann es sein, wenn Sie eine knappe und präzise Beschreibung des Tätigkeitsfeldes oder einen erklärenden Zusatz hinsichtlich der wichtigsten vorausgesetzten Qualifikation zufügen.

Allgemein

Achten Sie darauf, gängige Bezeichnungen für die ausgeschriebene Stelle zu wählen, denn Bewerber suchen nach allgemein bekannten Begriffen. Interne und unternehmenseigene Positionsbezeichnungen könnten zum einen falsch gedeutet werden oder zu viele Fragen aufkommen lassen und zum anderen verhindern, dass Ihre Stellenanzeige überhaupt gefunden wird, da vermutlich kaum jemand nach dem von Ihnen verwendeten Jobtitel suchen wird.

Keine Querdenker, Macher oder Ninjas

Verzichten Sie auf allzu ausgefallene Namenskreationen und wählen Sie einen Jobtitel, der sich auf die Tätigkeit bezieht. Selbst wenn Ihr Wunschkandidat ein Macher oder Querdenker sein muss und über eine Hands-on-Mentalität verfügen soll, haben diese Begriffe nichts im Jobtitel zu suchen. Kein Bewerber auf Jobsuche wird nach solchen Begriffen Ausschau halten.

Niemand sucht Adjektive

Ebenso gehören Anforderungen wie „umsetzungsstark“ und „teamfähig“ nicht in den Jobtitel. Sie würden diesen nur unnötig verlängern und so die Auffindbarkeit gefährden. Solche Informationen gehören in den Anzeigentext.

Der Titel ist für den Titel da

Gleiches gilt für einleitende Sätze wie „Ihre Chance …“, „Verstärken Sie unser Team …“ oder „Wir suchen Sie als …“. Platzieren Sie diese lieber oberhalb des Jobtitels oder im Anzeigentext.

Keine Abkürzungen

Vermeiden Sie es, im Jobtitel Abkürzungen zu verwenden. Denn auch diese gehen auf Kosten der Auffindbarkeit Ihrer Stellenanzeige. Einen kaufmännischen Mitarbeiter sollten Sie daher auch als solchen betiteln und nicht mit „kfm. MA“ abkürzen.

In der Kürze liegt die … Auffindbarkeit

Zugunsten der Auffindbarkeit in Suchmaschinen ist es ratsam, den Jobtitel nicht zu lang ausfallen zu lassen. Etwa 80 Zeichen sollten genügen. Räumen Sie dabei dem wichtigsten Schlagwort, sofern es sich um mehrere Begriffe handelt, den vorderen Platz ein.

Wonach wird sonst gesucht?

Wenn der Ort der auszuführenden Tätigkeit eine besonders wichtige Rolle spielt, können Sie auch diesen in den Jobtitel mit einfließen lassen. Das erhöht Ihre Chancen, die Aufmerksamkeit von Bewerbern zu erlangen, die genau nach diesem Kriterium suchen.

Geschlechtsneutral

Denken Sie daran, den Jobtitel geschlechtsneutral zu halten und gegebenenfalls durch den Zusatz (m/w/d) zu ergänzen. So sind Sie nicht nur in rechtlicher Hinsicht auf der sicheren Seite, sondern laufen auch nicht Gefahr, besonders talentierte Bewerber auszugrenzen und somit die Möglichkeit zu verspielen, einen überaus geeigneten neuen Mitarbeiter für Ihr Unternehmen zu gewinnen.

Fragen Sie einfach den perfekten Stellentitel an

Sollten Sie noch unschlüssig sein, welches der perfekte Jobtitel für Ihre zu besetzende Stelle ist, sprechen Sie uns gerne an. Wir halten Stellenanzeigenpakete für Sie bereit, die wir gemeinsam mit Ihnen optimal auf Ihr Budget und Ihren Bedarf abstimmen. Darüber hinaus bieten wir Ihnen eine ganze Reihe weiterer Dienstleistungen an, mit denen wir Sie dabei unterstützen, Ihre Stellenanzeige optisch und inhaltlich so zu optimieren, dass Sie noch mehr passende Bewerber erreichen.

Häufig gestellte Fragen

Warum ist der Stellentitel so wichtig fĂĽr die Anzahl der Bewerbungen?
Der Stellentitel beeinflusst, ob Ihre Anzeige in Suchmaschinen und Jobbörsen überhaupt gefunden wird. Er entscheidet außerdem, ob Kandidaten die Position sofort verstehen und sich angesprochen fühlen. Unklare oder kreative Titel senken Reichweite und Passgenauigkeit.
Wie lang sollte ein Jobtitel idealerweise sein?
Ein Jobtitel sollte kurz und prägnant bleiben, damit er in Suchergebnissen gut dargestellt wird. Als Faustregel eignen sich etwa 80 Zeichen. Das wichtigste Keyword sollte möglichst weit vorne stehen.
Sollten AbkĂĽrzungen im Jobtitel verwendet werden?
Abkürzungen können die Auffindbarkeit reduzieren, weil Kandidaten meist nach ausgeschriebenen Begriffen suchen. Nutzen Sie daher gängige, vollständige Bezeichnungen. Abkürzungen gehören eher in den Fließtext, wenn überhaupt.
Sind kreative Titel wie „Ninja“ oder „Macher“ empfehlenswert?
Solche Begriffe werden selten aktiv gesucht und können Kandidaten eher verwirren als anziehen. Besser ist eine klare Tätigkeitsbezeichnung, die den Job korrekt widerspiegelt. Kreativität kann in der Beschreibung stehen, nicht im Titel.
Wie integriere ich Geschlechtsneutralität korrekt in den Jobtitel?
Nutzen Sie geschlechtsneutrale Formulierungen und ergänzen Sie bei Bedarf (m/w/d). So sprechen Sie breitere Zielgruppen an und reduzieren rechtliche Risiken. Wichtig ist, dass der Titel trotzdem kurz und eindeutig bleibt.

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