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Warum Sie eine kostenlose Stellenanzeige aufgeben sollten

Kostenlose Stellenanzeige aufgeben

Inhalt

Jobbörsen gibt es wie Sand am Meer. Wer eine Stellenanzeige aufgeben möchte und damit erfolgreich neue Mitarbeiter finden möchte, muss sich erst einmal umfassend einarbeiten und herausfinden, was das Unternehmen eigentlich braucht. Denn eine Stellenanzeige ist oft mit hohen Kosten verbunden. Wenn die ausgewählten Portale dann keine Bewerbungen einbringen, wurde unter Umständen viel Geld aus dem Fenster geworfen. Sicher werden Sie bei Ihrer Recherche auch auf Portale gestoßen sein, die damit werben, dass Unternehmen dort eine kostenlose Stellenanzeige aufgeben können. Warum Portale wie Indeed, Ebay Kleinanzeigen oder finest-jobs einen zweiten Blick wert sind, verraten wir in diesem Artikel.

Bei welchen Portalen Sie kostenlose Stellenanzeigen schalten können

Wir möchten Ihnen einige Portale vorstellen, über die Sie kostenlose Stellenanzeigen schalten können. Wir haben eine kleine Auswahl aus unterschiedlichen Jobbörsen zusammengestellt. Darunter sind sowohl solche, die ausschließlich kostenfrei sind, aber auch Jobbörsen, die gleichzeitig kostenpflichtige Anzeigen oder das Schalten von anderen Anzeigen anbieten.

Ebay Kleinanzeigen

Ebay oder auch das dazugehörige Portal für Kleinanzeigen ist für viele ein online Portal für verschiedenste gebrauchte Gegenstände. Bei Ebay Kleinanzeigen gibt es aber weit mehr als nur Möbel und gebrauchte Smartphones. Über das Portal können sowohl Jobsuchende als auch Unternehmen kostenlose Anzeigen aufgeben. Besonders für Jobs auf 450€-Basis oder Studentenjobs eignet sich das Portal gut.
Sie können Ihr Stellenangebot direkt in die passende Kategorie einordnen, sodass es bei der richtigen Zielgruppe ankommt. Ihr Stellenangebot landet bei richtiger Einstellung also garantiert nicht zwischen Schuhschränken oder Winterreifen für Autos – keine Sorge. Wichtig zu wissen ist aber: Bei Anzeigen über Ebay-Kleinanzeigen handelt es sich um Textanzeigen ohne gesonderte Optimierung. Ihr Unternehmenslogo oder Fotos vom Büro können Sie jedoch zusätzlich als Angebotsfoto einstellen. Genauso haben Sie auch die Möglichkeit, Links in die Stellenanzeige einzufügen, die potenzielle Bewerber auf Ihre Website locken. 

Indeed

Die Stellenbörse Indeed gehört zu den größten Jobbörsen Deutschlands und punktet als Jobsuchmaschine mit einer entsprechend großen Reichweite von 250 Millionen monatlichen Nutzern weltweit. Als generalistische Jobbörse spielt sie Stellenanzeigen aus allen Branchen und für alle Hierarchien aus. Prinzipiell bietet Indeed Unternehmen die Möglichkeit, ihre Jobanzeigen kostenfrei zu inserieren. Dabei können Sie das Unternehmenslogo mit einbinden, einen Link zur Unternehmenswebsite setzen und ein kostenloses Arbeitgeberprofil anlegen. Die Anzeigen werden allerdings immer unter den kostenpflichtigen Premium Anzeigen gelistet, sodass Sie mit einer kostenlosen Anzeige nie ganz oben zu finden sind. Es ist allerdings möglich, die kostenlose Anzeige wieder neu einzustellen, sodass sie für Kandidaten wieder weiter oben in der Suche erscheint. 


Stellen Sie fest, dass Sie mit dem kostenfreien Stellenangebot zu wenige Bewerbungen erhalten, ist der Sprung auf die kostenpflichtige Variante nicht allzu groß. Indeed rechnet nach dem Pay-per-Click Modell ab, bei dem Sie ein Budget festlegen können und pro Klick auf Ihre Jobs einen gewissen Preis bezahlen.

Finest-Jobs

Finest-Jobs ist ein wachsendes generalistisches Stellenportal, das monatlich ca. 250.000 Besucher verzeichnet. Arbeitgeber können hier Stellenanzeigen für unterschiedliche Branchen und Positionen kostenlos inserieren. Die Stellenangebote werden redaktionell geprüft. Das Portal ist attraktiv für Kandidaten, weil sie dort ein eigenes Profil hinterlegen können und ihre Bewerbung ganz unkompliziert online einreichen. Das senkt die Hemmschwelle für Kandidaten.
Achtung: Stellenanzeigen von Personaldienstleistern oder Headhuntern sind kostenpflichtig. Das Portal möchte direkten Arbeitgebern die Chance geben, schnell und kostenfrei gefunden zu werden.

Bundesagentur für Arbeit

Über die Website der Bundesagentur für Arbeit können Arbeitgeber ebenfalls kostenlos Stellenanzeigen aufgeben. Was viele nicht wissen: Das Portal ist nicht nur für Kandidaten zugänglich, die gerade aus der Arbeitslosigkeit heraus einen Job suchen, sondern auch für alle anderen Interessenten.
Außerdem gibt es die Möglichkeit, ein Unternehmensprofil anzulegen und online nach passenden Bewerbern zu recherchieren. Der große Vorteil: Beim Jobportal der Bundesagentur für Arbeit betreut Sie zusätzlich ein Berater, der Fragen der Kandidaten zu Ihrer Stellenanzeige beantwortet und Sie bei der ersten Vorauswahl unterstützt.

Welche Vorteile hat es, eine kostenlose Stellenanzeige aufzugeben?

Der große Vorteil einer kostenlosen Stellenanzeige liegt natürlich klar auf der Hand: sie ist kostenlos. Wenn man sich die Kosten der großen Jobbörsen einmal ansieht, ist das – wenn auch offensichtlich – ein durchaus wichtiges Argument. Denn nicht jedes Unternehmen kann ohne Probleme hohe dreistellige bis niedrige vierstellige Beträge für eine Stellenanzeige ausgeben, die für 30 Tage auf einem Portal steht. Um eine möglichst große Zielgruppe zu erreichen, reicht ein Portal häufig nicht aus. Somit liegen die Kosten bis zur Besetzung allein für die Stellenanzeigen gerne bei mehreren tausend Euro.

Um die Kosten geringer zu halten, oder auch weil einfach mehrere Positionen besetzt werden sollen, werden häufig Verträge mit den Jobbörsen selbst abgeschlossen, die einen Mengenrabatt gewähren. Gefällt einem Unternehmen die Jobbörse nicht mehr, etwa weil zu wenige Bewerbungen oder qualitativ schlechtere Bewerbungen darüber eingehen, liegt das im Vorhinein bezahlte Kontingent an Stellenanzeigen noch dort. Über kostenlos geschaltete Stellenanzeigen haben Sie keine vertraglichen Pflichten und bleiben auch nicht durch auslaufende Kontingente an dieses Portal gebunden.

Welche Nachteile hat es, eine kostenlose Stellenanzeige aufzugeben?

Natürlich haben kostenlose Stellenportale nicht nur Vorteile, sonst würde sie schließlich jeder nutzen und große Portale wie Monster & Co. hätten keine Chance mehr.
Um eine kostenlose Stellenanzeige aufgeben zu können, müssen Sie sicherlich einige Kompromisse eingehen, wenn es um die Gestaltung der Stellenangebote geht. Bei den meisten Portalen ist es zwar möglich, etwa das Logo des Unternehmens in die Stellenanzeige einzufügen, aber viele weitere Gestaltungsmöglichkeiten gibt es meist nicht. Besondere Features wie die Einbindung von Videos gibt es in der Regel nicht. Geht es um ein Portal, das parallel auch kostenpflichtige Stellenanzeigen anbietet, stehen diese in der Suche meist besser da als kostenlose Stellenangebote. Sie stehen also oft ein wenig in ungleicher Konkurrenz zu zahlenden Kunden.

Veröffentlichen Sie Ihre Stellenanzeige über ein Portal, das ausschließlich kostenlose Stellenangebote anbietet, handelt es sich häufig um ein eher kleineres Portal. Entsprechend ist die Reichweite des Portals und somit Ihrer Anzeige geringer als bei der kostenpflichtigen Konkurrenz. Häufig kommt es auch vor, dass Portale kostenlose Stellenanzeigen anbieten, die es auch ermöglichen, thematisch andere Anzeigen zu schalten. Das heißt für Sie, Nutzer sind auf diesem Portal nicht zwangsläufig unterwegs, um einen Job zu finden. Dadurch kann der Streuverlust Ihrer Stellenanzeige steigen.

Ein weiterer wichtiger Punkt: Um die Optimierung für Suchmaschinen müssen Sie sich mit Ihren Stellenangeboten selbst kümmern. Wenn Sie eine kostenpflichtige Stellenanzeige über die größeren Portale buchen, ist die Optimierung auf Google for Jobs meist automatisch mit inbegriffen, da ein Mitarbeiter des Portals sich Ihre Stellenanzeige ansieht und sie auf die gängigen Punkte überprüft. Das gehört zum Service. Bei einer kostenfreien Anzeige gibt es diesen Service dementsprechend nicht. Sie müssen sich also selbst über die Suchmaschinenoptimierung von Jobanzeigen informieren und diese soweit möglich umsetzen.

Fazit

Bei der Auswahl der besten Jobbörse gibt es kein Richtig oder Falsch. Meist ist es sinnvoll, unterschiedliche Portale zu testen und die Erfolge zu überprüfen. Dabei ist es nicht zwangsläufig notwendig, viel Geld für das Schalten einer Anzeige in die Hand zu nehmen. Vielleicht haben Sie Glück und Sie kommen sogar komplett mit kostenfreien Stellenportalen zum besten Kandidaten. In Kombination mit kostenpflichtigen Stellenportalen oder als Testvariante eignen sich kostenfreie Stellenportale besonders gut. Die Mischung macht’s. Schlussendlich muss aber jeder Arbeitgeber für sich testen und entscheiden, welche Methoden zur Personalbeschaffung am besten funktionieren.
Ein kleiner Tipp zum Abschluss: Schlussendlich hängt vieles von der Qualität Ihrer Stellenanzeige ab. Möchten Sie prüfen, ob Sie eine gute Stellenanzeige geschrieben haben? Dann schauen Sie mal in unserem Beitrag zu diesem Thema vorbei.